Einige der schön(st)en Momente meines bisherigen Lebens – für die sich alles dazwischen gelohnt hat

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Frau mit geschlossenen Augen genießt Sonnenwärme im Gesicht – Beitragsbild zum Blogartikel von Katharina Bonné über die schönsten Momente ihres Lebens

Dies ist mein Beitrag zu meiner eigenen Blogparade „Mein Leben als Sammmlung schöner Momente„. Du kannst gerne noch bis zum 2. August 2026 mitmachen.

Als ich diesen Artikel beginnen wollte: gähnende Leere.

Was soll ich hier bloß reinschreiben? Welcher Moment ist es wirklich wert, genannt zu werden? Interessiert das überhaupt irgendjemanden? Und wie persönlich will oder darf ich werden – in einem Business-Blog?

Dann dachte ich: Genau diese Fragen sind der Anfang, denn sie zeigen, wie schnell wir das Schöne in unserem Leben kleinreden. Wie wir fast automatisch zweifeln, ob unsere Momente „gut genug“ oder „groß genug“ sind, um geteilt zu werden.

Sind sie.
Immer.

Hier ist also meine Sammlung. Kein Lebenslauf. Eher eine Zeitreise. Mein Leben betrachtet als Teppich – bunt, getragen, mit Flecken und Brandlöchern. Er trägt mich. Hat mich immer getragen. Ist niemals abgerissen. Und genau das macht ihn für mich absolut wertvoll.

Was ist für mich ein schöner Moment?

Ein Moment, in dem ich komplett im Hier und Jetzt bin. Präsent mit dem, was gerade ist. Kein Gestern, kein Morgen. Alle Sinne wach und offen. Wie ein Schwamm, der alles aufsaugt.

Genuss pur.

Hedonismus: „Eine Lehre, nach der das Streben nach Genuss und Sinneslust den höchsten Wert des Lebens darstellt.“
Dieser Begriff war für mich sehr lange negativ behaftet. Genuss und Lust werden auch gesellschaftlich meist schief beäugt. Zufriedenheit gilt als erstrebenswert – zufrieden sein mit dem, was man hat. Punkt.

Meine grundsätzliche Neugier, Dinge zu hinterfragen, veränderte meinen Blick. Ich erlaubte mir mehr und mehr, Dinge und Momente bewusster zu genießen – egal ob klein oder groß. Mein Körper ist dabei mein bester Informationsgeber: Er weiß sofort, ob etwas gerade schön ist oder nicht. Und je mehr ich darauf gehört habe, desto mehr schöne Momente sind entstanden.

Schöne Momente sind für mich übrigens auch Momente mit AHA und OHA. Wenn plötzlich etwas klar wird, sich ein Zusammenhang zeigt, der vorher unsichtbar war. Oder wenn mich etwas erstaunt oder mit einem WOW berührt.

Meine Sammlung ist wie der Teppich meiner Lebensreise. Ich gehe immer auf ihm – auch wenn er Wellen geschlagen hat, Brandlöcher sichtbar sind, Kaffee-, Rotwein- oder Tomatensoßenflecken hat. Er trägt mich trotzdem. Immer.

Und gerade kommt mir das Bild eines fliegenden Teppichs. Heute lade ich dich ein: Steig mit auf meinen Teppich und flieg mit mir durch einige meiner schönen Momente. Halt dich fest. Es geht gleich los.

Was wäre, wenn der Zweck des Lebens darin bestünde, Spaß zu haben?

Ich gebe zu: Als ich diese Frage vor vielen Jahren das erste Mal hörte, fand ich sie schräg. Fast oberflächlich – als würde man das Leben nicht ernst genug nehmen.

Ha! Genau das ist es.

Wie verläuft mein Tag denn, wenn ich alles „ernst“ nehme? Mit Freude und Leichtigkeit hat das dann rein gar nichts mehr zu tun.

Und so startete ich das Experiment und stellte mir diese Frage immer mal wieder. Und bemerkte, wie allein diese Frage mehr Freude in meinen Alltag spülte.

Für mich ist sie eine Lebenshaltung geworden. Und dafür bin ich unendlich dankbar.

Was Dankbarkeit mit schönen Momenten zu tun hat

Dankbarkeit ist einer meiner drei wichtigsten Werte. Je mehr schöne Momente mir beim Schreiben dieses Artikels einfielen, desto dankbarer wurde ich. Desto kleiner wurden all die schweren, teils unschönen Zeiten dazwischen, die es auch in meinem Leben zu Hauf gab.

Was ich intensiv und bewusst betrachte, wird größer.
Bewusstsein ist ein weiteres Stichwort; auch einer meiner wichtigsten Werte.

Ursprünglich wollte ich die schönsten Momente meines Lebens sammeln. Und sofort meldete sich mein Verstand: Ist der wirklich der schönste? Gibt es nicht einen noch schöneren? Was, wenn mir noch ein besserer einfällt?

Also ließ ich den Superlativ los.
Und sammelte einfach schöne Momente.
Momente, die in mir nachleuchten.
Die ich nicht missen möchte.
Die mich noch heute anlächeln.🩷

„Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus welchem wir nicht vertrieben werden können.“
Jean Paul (1763–1825)

Und was haben schöne Momente mit deinem Nervensystem zu tun?

Kurzantwort: Alles.

Denn ohne ein entspanntes Nervensystem gibt es kaum schöne Momente. Wer dauerhaft im Stressmodus lebt, nimmt das Schöne schlicht nicht mehr wahr. Der Blick verengt sich, der Körper ist auf Alarm, der Kopf dreht sich im Kreis.

Gute Nachrichten – umgekehrt funktioniert es jedoch genauso:

Wenn wir uns an schöne Momente erinnern, aktiviert das Gehirn dieselben Bereiche wie beim echten Erleben. Das Nervensystem reagiert auf die Erinnerung exakt wie auf die Realität – mit Entspannung, Wärme, Sicherheit. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol sinken, Dopamin und Oxytocin werden ausgeschüttet. Der Sympathikus (unser innerer Alarmknopf) fährt herunter, der Parasympathikus übernimmt. Wir atmen tiefer, die Muskeln entspannen sich, der Kopf wird stiller.

Schöne Momente zu sammeln ist also nicht nur reiner Zeitvertreib, sondern handfeste Nervensystempflege.😊

Einige meiner schön(st)en Momente – bis heute

Momente mit mir selbst

  • Sommer 1991 – Einzug in meine erste eigene Wohnung
    Mauerfall 1989, riesige Nachfrage, Maklercourtage, erste Mietkaution. Und dann endlich: meine eigene Wohnung. Tür zu. Ich war alleine. Großartig. Ich fühlte mich frei.
  • 2012 – Business Foto-Shooting
    Es war in der Nähe von Ahrensburg, auf einem alten Hof, an einem diesigen Herbsttag. Ich war die Erste im neuen Studio der Fotografin. Nahm auf dem Sofa Platz und dann kam Chico um die Ecke: ein zauberhafter Mischlingshund aus Spanien. Er brach das Eis. Die Fotografin startete. Es entstanden wundervolle Bilder. Zum allerersten Mal fühlte ich mich wohl, fotografiert zu werden.
  • 2013 – das erste Mal barfuß auf dem Rasen
    Eine Freundin ging seit einem Jahr fast überall barfuß. Ich war neugierig, traute mich aber nicht. Bis zu diesem einen Telefonat. Mein Kopf qualmte, schmerzte, war voller Ärger. Und plötzlich dachte ich: Rasen. Jetzt. Es war November. Es war kalt. Es regnete. Egal. Mantel an, raus. Das kühle Nass unter meinen Fußsohlen. Und es zischte. Der Ärger war in Sekunden weg. Einfach so. Ab diesem Tag ging ich jeden Morgen auf den Rasen. Das Schönste für mich? Im Winter. Im Schnee.
  • Mein 50. Geburtstag – eine kleine, sehr besondere Feier
    Ich hatte mein schönstes Kleid an. Kleine Runde, ganz bewusst gewählt. Und dann dieses Gefühl – klar und warm zugleich: Ich bin wertvoll. Ich bin wunderbar. Dieser Tag war ein Anfang. Der Beginn von mehr Zuversicht.
  • 2019 – Nähkurs und meine beiden Nähmaschinen
    Immer wieder ein unglaublich tolles Gefühl, etwas selbst zu nähen und es dann im Alltag zu verwenden. Die eigenen Hände, ein Stoff, eine Idee. Fertig. Und wenn man dann noch auf ein selbstgenähtes Kleid oder eine Tasche angesprochen wird – unbezahlbar schön.
  • Silvester 2020 – alleine zuhause
    Früher liebte ich große Silvesterpartys. Irgendwann nicht mehr. Und dann wuchs dieser eine Wunsch: einfach mal gar nichts machen. Gegen 22 Uhr ins Bett, Ohropax rein, ins neue Jahr hineinschlafen. 2020 habe ich es einfach gemacht. Es war großartig.
  • Strandstuhl am Meer – meine liebste Arbeitszeit
    Wenn ich gerade im Meer gebadet hatte, mich in meinen Strandstuhl setzte, die Sonne und meinen Kaffee genoss und kreative Ideen empfing – das war wunderbare Arbeitszeit. Mehr davon.

Momente mit Menschen und Wesen

  • Sommer in Benidorm – ab dem 4. Lebensjahr
    Jedes Jahr holten mich meine Großeltern mit Pudel Bijou in Opa’s VW Variant ab. Von Hamburg nach Heilbronn, dann weiter nach Spanien, für 2-3 Monate – später für die Sommerferien. Ich saß auf der Rücksitzbank und schaute durch die Heckscheibe. Sammelte Autokennzeichen von Städten und Ländern. Noch heute schaue ich automatisch auf Kennzeichen. Und muss jedes Mal schmunzeln. Und das Meer war also schon immer mein Zuhause. Ich wusste es nur noch nicht.
  • Zum 80. Geburtstag meiner Großmutter – Kino Streit’s am Jungfernstieg, 1990
    Das Streit’s war Hamburgs erste Adresse für Premieren – internationale Filmstars gaben sich die Klinke in die Hand. 1990 buchte ich dort Logenplätze für den 80. Geburtstag meiner Großmutter – mit einem Glas Champagner. Den Film „Grüne Tomaten“ kannte sie nicht. Das Kino kaum noch – zuletzt war sie kurz nach der Eröffnung in den 1950ern dort gewesen. Als sie die Loge betrat, war sie so gerührt, dass sie kaum sprechen konnte. Ihr Partner Kalli hielt ihre Hand. Unvergesslicher Moment.
  • 29. Juli 2002 – Abschied meiner Mutter
    Nach einem turbulenten gemeinsamen Leben gelang es uns an ihren zwei letzten Tagen zu einem wunderbar friedvollen Abschied. Große Dankbarkeit.
  • 2001 – 4 Wochen im Twingo durch Spanien
    Eine der schönsten Urlaubsreisen bisher – mit meiner Freundin Nicola. Am 11. September 2001 lagen wir in Conil de la Frontera an einem der schönsten Strände der Welt. Die Welt hielt an diesem Tag den Atem an – wir lagen in der Sonne. Dankbar bin ich, dass ich all diese vielen Momente noch heute mit ihr teilen kann.
  • Juni 2006 – Ein Herz und zwei Initialen in eine Bank an der Alster
    Once in a lifetime – auch wenn es Sachbeschädigung und somit verboten ist: Als mein damaliger Liebster und ich dieses Kunstwerk vollbrachten – ein wundervoller Moment.
  • Die Feier meines 40. Geburtstags – Café Wien, Hamburg
    Fast 30 tolle Gäste, ein wunderbarer DJ, Tanzen, gutes Essen, die Binnenalster vor der Tür. Eine Feier, über die wir noch heute sprechen.
  • Gute 10 Jahre Zusammenarbeit mit Daniela
    Einige Jahre davon war sie sogar meine Chefin. Freundschaft. Loyalität. Tiefe. Humor. Klarheit. Eine großartige Mischung und eine unvergesslich besondere Zeit.
  • Wenn ein lieber Mensch mein Gesicht in seine Hände nimmt und mich liebevoll küsst
    Ohne weitere Worte 😍
  • Die erste Begegnung mit den Hündinnen Kaya und ihrer Tochter Holly
    Liebe auf den ersten Blick. Manche Begegnungen brauchen keine Worte – sie sind einfach sofort da.
  • Weihnachten 2021 – Hohwachter Bucht
    Zu fünft. Eine riesige Ferienwohnung. Eine Zeit, in der vieles nicht erlaubt war – was es umso besonderer machte. Jeder brachte Töpfe, Vorräte, Dekoration mit. Der Kühlschrank platzte aus allen Nähten, der Rest landete auf der Terrasse. Lichterketten blinkten den ganzen Tag. Behandlungsliegen für Access Bars® etc. standen bereit. Jeder hatte seinen eigenen Rückzugsort. Und zwischendurch: Strandspaziergänge im Schnee, zusammen oder jeder für sich. Ein wunderbares Fest. Einfach so.
  • Treffen mit meiner Namensvetterin – immer auf halbem Weg, immer am Meer
    Wir wohnten je eine gute Stunde voneinander entfernt. Wir hätten uns auch zuhause treffen können, aber am Meer war schöner. Also trafen wir uns immer in der Mitte: am Wasser, mit Zeit, ohne Eile. Viele Fotos entstanden dort. Noch mehr Momente, die keine Fotos brauchen.

Momente an Orten

Jeder einzelne Moment am Meer – egal wo, egal wann
Seit ich denken kann, habe ich viel Geld für Ferienwohnungen und Häuser am Meer ausgegeben. Weil ich eigentlich immer dort leben wollte. Story of my life, die sich 2023 endlich erfüllte.

Drei Orte, die besonders leuchten:

  • Salou, Spanien – 1986
    Das erste Mal ohne meine Mutter in den Urlaub. Meinen 18. Geburtstag am Strand – mit Gitarrenmusik und Nachtbaden. Ein Ort und Menschen, zu denen ich in den nächsten zwei Jahrzehnten immer wieder zurückkehrte.
  • Pyrgos, Peloponnes – Griechenland 2019
    Ein Luxuszelt mit echtem Bett und eigener Terrasse mitten im Grünen. Nachts streunten Tiere ums Zelt, es fühlte sich an wie im Dschungel. Tagsüber fuhren wir zu Stränden, die kaum jemand kannte. Natur pur – nichts Überflüssiges, nichts Inszeniertes.
  • 27. Januar 2022 – erster Morgen in der Hohwachter Bucht
    Zwei Monate hatte ich die Wohnung gemietet, direkt am Meer. Einfach um zu erleben, wie es sich anfühlt, länger als ein oder zwei Wochen an einem Ort zu sein. Ich wachte auf, ging barfuß auf den Rasen, schaute zum Meer und es war sonnenklar: Ich muss ans Meer.

Momente mit AHA

  • Rundreise über Java und Bali, Indonesien – 2004
    Drei Wochen mit einer kleinen Reisegruppe. Am Straßenrand: Familien mit kleinen Kindern, die winkten. Und so winkte ich zurück. Die gesamte Reise lang. Jedes Mal spürte ich mehr Glück in mir.
    Mein AHA: Winken macht glücklich.
  • Februar 2006 – Beginn meiner Heilpraktiker-Ausbildung
    Mit 38 drückte ich neben meiner Vollzeitanstellung nochmal abends und am Wochenende die Schulbank. Intensiv – aber wunderbar viel Neues über das Wunderwerk unseres Körpers. Der Beginn eines ganz neuen Weges.
    Mein AHA: Es ist nie zu spät, etwas Neues anzufangen.
  • 2006 – Ausbildung CranioSacrale Therapie
    Ich erkannte, dass ich sehr viel mit meinen Händen wahrnehmen kann. Welch ein großartiges Geschenk.
    Mein AHA: Meine Hände wissen mehr, als mein Kopf je gedacht hätte.
  • 2010 – Meine Großmutter stirbt 6 Tage vor ihrem 100. Geburtstag
    Sie wohnte bis zuletzt alleine in einer 3-Zimmer-Wohnung im 2. OG ohne Aufzug. Ich werde die 100 Jahre schaffen.
    Mein AHA: Wenn sie bis 6 Tage vor ihrem 100. alleine gelebt hat – was ist dann für mich noch alles möglich?
  • April 2022 – Live-Kurs bei Dr. Dain Heer in Prag
    Einen Referenzpunkt für Raum hatte ich nie. „Ein Körperprozess schenkt dir mehr Raum“ – diesen Satz hatte ich oft gehört und nie wirklich verstanden. In Prag, am Ende von drei intensiven Kurstagen, umarmte ich Dr. Dain Heer. Ich verweilte darin – etwas, das ich bei fremden Menschen normalerweise nicht tue. Und dann: eine unendliche Weite, in die ich einfach hineinsinken konnte. Noch niemals zuvor hatte ich so etwas wahrgenommen. Mein Körper hat diesen Moment abgespeichert. Und vieles hat sich seitdem verändert.
    Mein AHA: Mein Körper kann Raum wahrnehmen. Ich hatte nur noch keinen Referenzpunkt dafür.
  • September 2022 – ein Haus in Dänemark direkt am Meer
    Die Energie meiner Teilzeit-Anstellung als Industriekauffrau hatte sich verändert und ich merkte: die Freude war weg. Also buchte ich kurzerhand ein Haus in Dänemark, direkt am Meer. Einfach um Klarheit zu gewinnen. Die bekam ich. Fun Fact: Ich kündigte zum 31. Januar 2023.
    Mein AHA: Wenn die Freude geht – ist es manchmal Zeit zu gehen.
  • 8. November 2022 – Zweiter Live-Kurs bei Dr. Dain Heer in Kroatien
    10 Tage nach meinem schweren Sturz. Die Magie der Symphonie der Möglichkeiten verändert alles.
    Mein AHA: Magie ist real. Und sie wirkt auch, wenn der Körper gerade am Boden war.

Momente mit OHA

  • Januar 1997 – Die Außenalster in Hamburg ist zugefroren
    Welch ein wunderbares Event und irgendwie auch seltsam. Die Stadt hielt inne. Der Jahrmarkt auf dem Eis.
    Mein OHA: Eine Stadt verwandelt sich. Einfach so.
  • August 2000 – Das erste Mal im Ruderboot, Billerhuder Insel in Hamburg
    Jeden Mittwoch um 19 Uhr ging es aufs Wasser. Magisch, denn oft regnete es tagsüber, und spätestens kurz vor 19 Uhr riss der Himmel auf und die Sonne kam raus. Unendlicher Frieden auf dem Wasser.
    Mein OHA: Kurz vor 19 Uhr riss der Himmel jedes Mal auf. Jedes Mal.
  • November 2000 – Eine Woche im Benediktiner-Kloster Himmerod
    Mein Zimmer: spartanisch, mit alten und kraftvollen Holzmöbeln und einem Kleiderschrank, der einst in der Sakristei stand und noch immer nach Weihrauch roch. Welch ein Kraftort.
    Mein OHA: Stille kann auch laut sein.
  • 1. August 2022 – meinen ersten Esslöffel verbogen
    Wir waren eine große Gruppe auf Zoom. Wenige Minuten eine mentale Übung – und dann: zack. Es ging ganz leicht. Als ich nachbessern wollte, ging es nicht mehr. Mein Verstand war wieder beteiligt. Das sagt eigentlich alles.
    Mein OHA: Sobald ich denke, stoppt es.
  • Juli 2022 – das erste Amsel-Ei im Nest meines Futterhäuschens
    Ich hatte gar nicht bemerkt, dass mein Futterhäuschen auf dem Balkon längst umfunktioniert worden war. Und dann: dieses winzige, makellose Ei. Ich stand da und konnte gar nicht aufhören zu schauen. Machte über Wochen jeden Tag ein Foto. Manchmal schenkt das Leben einfach etwas – ganz ohne dass man danach gesucht hat.
    Mein OHA: Neues Leben ist immer ein Wunder – es gab fünf davon.
  • 28. Oktober 2022 – Mein zweiter Geburtstag
    An diesem Tag überlebte ich einen schweren Sturz. Ich nannte ihn fortan meinen zweiten Geburtstag. Drei Wochen später, am 18. November, stand ich auf der Tanzfläche. Mitten im Tanzen blieb ich stehen, hielt inne – keine Schmerzen mehr. Kein einziger. Das Wunder war leise. Und riesig. Meine Dankbarkeit auch. Danke Access Bars® und Körperprozesse.
    Mein OHA: Drei Wochen nach dem Sturz – alles verheilt. Was ist für und mit unseren Körpern wirklich noch alles möglich?

Dann lass uns kurz sprechen.
15-20 Minuten, kostenlos, online.
Ich freue mich auf dich. 💛

Von Katharina Bonné

ÜBER MICH: Leben darf einfach sein – das ist meine Haltung. War es das früher für mich? Ganz und gar nicht. Ich kenne das Gefühl, wenn der Kopf nicht still wird, der Verstand die Führung übernimmt und der Körper nicht zur Ruhe kommt. Heute begleite ich Menschen genau an diesem Punkt - mit Klarheit, Körperarbeit und einer guten Portion Gelassenheit. Wahl ist immer möglich - hier und jetzt. Ich bin das beste Beispiel dafür, dass Veränderung wirklich möglich ist. 🙂 Mehr über mich erfährst du hier.

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